Schulranzen für Kinder im jungen Alter

13 April 2010 von 5igreen Kommentieren »

Zumeist bringt wirklich der Osterhase den lang ersehnten Ranzen für Abc-Schützen.
Ob der mit Rennautos, den “Wilden Kerlen”, dem FC-Bayern-Wappen, Monstern oder anderen Motiven verziert sein soll, dazu haben Kinder rundheraus klare Vorstellungen.
Erziehungsberechtigte besorgen den Schulranzen in der Standard nach den Verlangen ihrer Sprösslinge, doch ist es viel wichtiger, dass dieser sicher ist und den Vorgaben der Standard entspricht.
Darauf macht ÖKO-TEST aufmerksam.
Die Auswahl an empfehlenswerten Produkten ist in der Tat kümmerlich.
Das Frankfurter Verbrauchermagazin hat zehn Tornister vom Labor untersuchen lassen.
Dabei wollte ÖKO-TEST nicht nur nachvollziehen, ob gefährliche Bestandteile in ihnen anhängen, statt unter anderem auch ob sie hinreichend Signalflächen haben, wie in der Praxis sie in der Handhabung sind, wie stabil sie sind, wie solide sie verarbeitet wurden und ob der Schulthek nach einem Regenschauer innen trocken bleibt.
Jürgen Stellpflug, Chefredakteur des ÖKO-TEST-Magazins, fasst miteinander: “Die Ergebnisse zeigen, dass die Produzent noch einige Hausaufgaben zu machen haben.
Denn viele Ranzen nachkommen nicht einmal die DIN-Regel.” Laut dieser gilt ein Erzeugnis erst dann als sicher, wenn es über genug retroreflektierende und fluoreszierende Flächen verfügt.
Retroreflektierend bedeutet, dass Scheinwerferlicht in der Dunkelheit zurückgeworfen wird.
Fluoreszierende Flächen müssen am Tag und in der Dämmerung aufblenden.
Doch bei den Reflexstreifen zeigen sich die Erzeuger wirtschaftlich.
Ein Armutszeugnis sind zudem die Ergebnisse der Schadstoffprüfung: ÖKO-TEST hat unter anderem polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, von denen viele krebserzeugend sind, PVC/PVDC/chlorierte Kunststoff, Weichmacher und hormonell wirksame zinnorganische Verbindungen gefunden.
Eine gute Figur machen fast alle Modelle im Gegensatz dazu in der Handhabung und bei den Trageeigenschaften.
Das ÖKO-TEST-Zeitung feiert 25-jähriges Jubiläum.
Zu diesem Ursache finden Leser in der aktuellen April-Ausgabe noch mehr Tests als alternativ.
Das Heft kostet 3,80 Euro und ist ab dem 26.
März 2010 im Zeitschriftenhandel zugänglich.

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