Schulrucksack für ABC-Schützen sind wichtig

Zumeist heranbringen allerdings der Osterhase den lang ersehnten Ranzen für Abc-Schützen.
Ob der mit Rennautos, den “Wilden Kerlen”, dem FC-Bayern-Wappen, Monstern oder anderen Motiven verziert sein soll, dazu haben Kinder relativ klare Vorstellungen.
Erziehungsberechtigte zulegen den Schulrucksack in der Standard nach den Wünschen ihrer Sprösslinge, doch ist es viel wichtiger, dass dieser sicher ist und den Vorgaben der Regel entspricht.
Darauf macht ÖKO-TEST achtsam.
Die Auswahl an empfehlenswerten Produkten ist durchaus klein.
Das Frankfurter Verbrauchermagazin hat zehn Schulranzen vom Labor untersuchen lassen.
Dabei wollte ÖKO-TEST nicht nur überblicken, ob gefährliche Bestandteile in ihnen enthüllen, anstatt unter anderem auch ob sie ausreichend Signalflächen haben, wie nützlich sie in der Bedienung sind, wie sicher sie sind, wie ordentlich sie verarbeitet wurden und ob der Schulrucksack nach einem Regenschauer innen trocken bleibt.
Jürgen Stellpflug, Chefredakteur des ÖKO-TEST-Magazins, fasst miteinander: “Die Ergebnisse zeigen, dass die Erzeuger noch einige Hausaufgaben zu machen haben.
Denn viele Schultasche vollbringen nicht einmal die DIN-Maßstab.” Laut dieser gilt ein Erzeugnis erst dann als sicher, wenn es über ausreichend retroreflektierende und fluoreszierende Flächen verfügt.
Retroreflektierend bedeutet, dass Scheinwerferlicht in der Dunkelheit zurückgeworfen wird.
Fluoreszierende Flächen müssen am Tag und in der Dämmerung erscheinen.
Doch bei den Reflexstreifen zeigen sich die Hersteller ökonomisch.
Ein Armutszeugnis sind zudem die Ergebnisse der Schadstoffprüfung: ÖKO-TEST hat unter anderem polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, von denen viele krebserzeugend sind, PVC/PVDC/chlorierte Kunststoff, Weichmacher und hormonell wirksame zinnorganische Verbindungen gefunden.
Eine gute Figur machen fast alle Modelle andererseits in der Bedienung und bei den Trageeigenschaften.
Das ÖKO-TEST-Zeitung feiert 25-jähriges Jubiläum.
Zu diesem Ursache finden Leser in der aktuellen April-Ausgabe noch mehr Tests als andernfalls.
Das Heft kostet 3,80 Euro und ist ab dem 26.
März 2010 im Zeitschriftenhandel zugänglich.

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